Unsere Welt in der Welt - Eine Art Gesellschaftsspiel

Wir verstehen unsere Welt in der Welt als eine Art Gesellschaftsspiel, fragen in diesem Zusammenhang, was bzw. wer welche Rolle spielt, erkunden Spielräume und versuchen ins Spiel zu bringen, wofür bzw. für wen es in unserer Gesellschaft an Wertschätzung fehlt. Das betrifft die Beziehungen der Menschen mit sich selber, miteinander und mit ihrer Umwelt insgesamt.

Der Ausgangspunkt unserer multimedialen Aktionsforschungsreise durch die Zeit und den Raum liegt in einem alten Haus in Pfullingen. Hier gibt es viele Gegenstände aus vergangenen Zeiten. Durch ein altes Familienfoto stoßen wir auf die Geschichte einer Frau, von der wir bisher noch kein Bild haben. Ihre Geschichte hat lange im Dunkeln gelegen. In der Gesellschaft, in der sie lebte, wurde ein Leben wie ihres als „lebensunwert“ betrachtet. Die Frau wurde ermordet, genau wie 10653 andere Menschen, im Jahr 1940, in Grafeneck auf der Schwäbischen Alb. Wie machen wir uns ein Bild davon, was diese Frau erlebt hat?

Wo nur als wertvoll gilt, was bzw. wer gerade verwertbar erscheint, da gibt es keine Aussicht auf ein gutes Leben. Davon gehen wir aus.

Davon ausgehend forschen wir weiter: Wie war es früher? Wie ist es heutzutage? Wie soll und wie kann es später einmal sein?

Unterstützt wird unsere Aktions-Forschung Im Projekt „Meine Welt in der Welt“ bis März 2026 von der Baden-Württemberg Stiftung.

Ausgewählte Ergebnisse haben wir zuletzt am 26. Februar 2026 im Reutlinger Kulturzentrum franz.K präsentiert (weitere Informationen folgen).

Zukünftig vermitteln wir die Aktionsforschungserfahrungen in unserem Weltraumprogramm bzw. Multimediamagazin dazwischen.funken

Hintergrund: Gesammelte Erfahrungen